Meinung
Menschlich gesehen

Viktoria Huse ist die Hockey-Soldatin

Björn Jensen
Victoria Huse vom Club an der Alster menschlich gesehen

Victoria Huse vom Club an der Alster menschlich gesehen

Foto: Der Club an der Alster e.V.

Die Verbundenheit zu ihrem wichtigsten Förderer dokumentierte Viktoria Huse am Donnerstagnachmittag mittels ihrer Kleidung. In der Uniform der Luftwaffe trug sich die Hockey-Nationalspielerin, die seit 2018 Mitglied der Sportfördergruppe Hamburg ist und derzeit in Hannover den Unteroffizierslehrgang absolviert, im Großen Festsaal des Rathauses ins Goldene Buch der Stadt ein.

Eine Ehre, die der 25-Jährigen dank ihres ersten Olympiastarts zuteil wurde. Die Tränen nach dem bitteren Viertelfinalaus von Tokio sind zwar getrocknet, Zeit zum Verarbeiten hatte die gebürtige Braunschweigerin, die seit 2014 für den Club an der Alster die Abwehr dirigiert, aber noch keine. Schließlich läuft neben dem Bundeswehr-Lehrgang die Bundesliga seit zwei Wochen wieder, und auch für ihr Sport- und Geografiestudium ist einiges zu tun. Das Lehramtsreferendariat will sie 2024 beginnen – nach den Olympischen Spielen in Paris, wonach auch der nächste Besuch im Rathaus folgen soll. Dann aber mit Medaille.

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