In Zukunft muss differenzierter betrachtet werden, welche Bereiche des Lebens wirklich wichtig und welche gefährlich sind.

Man könnte den Zeitpunkt kritisieren, den die Hamburger Top-Sportvereine für die Verkündung ihres Forderungskatalogs gewählt haben. Öffnungen für den Sport voranzutreiben, während das Land in den zweiten harten Lockdown hineinstolpert, mag unsensibel, vielleicht gar unvernünftig wirken. Doch zum einen stellten die Sprecher der 29 Clubs, die mehr als 175.000 der rund 521.000 im Hamburger Sportbund (HSB) organisierten Mitglieder repräsentieren, klar, dass das komplette Herunterfahren der Gesellschaft als Ausnahmezustand selbstverständlich auch für alle Bereiche des Sports akzeptiert werden muss.