Meinung
Menschlich gesehen

Muhamed Kahrimanovic alias „Hammerhand“

Foto: Pascal Mathéus

Der Kampfsportler brachte es bis zum Hamburger Landestrainer für Taekwondo und zum serbischen Nationalcoach.

Hamburg.  Muhamed Kahrimanovic macht Kampfsport, seitdem er neun Jahre alt war. Seinen Spitznamen „Hammerhand“ erwarb sich der 61-jährige durch zahlreiche Weltrekorde, bei denen er mit bloßen Händen Baseballschläger oder gefüllte Glasflaschen zerschlug. In Hamburg zerdepperte er jetzt in einer Minute 130 Kokosnüsse. Mit seinem besonderen Talent war er schon in zahlreichen Shows im In- und Ausland.

Kahrimanovic kam 1974 mit seinen Eltern nach Deutschland und wohnt seitdem in Hamburg. Er brachte es bis zum Hamburger Landestrainer für Taekwondo und zum serbischen Nationalcoach. Keine Selbstverständlichkeit für jemanden, der in Bosnien geboren ist und den Namen Muhamed trägt. Nach anfänglichem Widerstand überzeugte die Serben aber sein Fachwissen.

„Im Sport sind alle Menschen gleich“, sagt Kahrimanovic. Bis zum 31. Oktober war Kahrimanovic für eine Firma in Halstenbek im Qualitätsmanagement tätig. Nun sei er nur noch „Hamburger, Opa und Rentner ...“