Meinung
Menschlich gesehen

Volleyballerin Saskia Radzuweit ist zurück am Netz

Foto: Roland Magunia

Mit dem Leistungssport hatte sie eigentlich abgeschlossen. Aber wie das so ist mit brennenden Leidenschaften ...

Hamburg. Mit dem Leistungssport hatte sie abgeschlossen. Saskia Radzuweit wollte auf Weltreise gehen und mehr Zeit für ihren Beruf als Einkäuferin des Dichtelemente-Herstellers Hallite und ihr Privatleben haben. Also beendete die ehemalige Nationalspielerin im Sommer 2018 ihre Karriere, die sie als Teenager beim damaligen Volleyballteam Aurubis Hamburg in der Bundesliga begonnen hatte.

Aber wie das so ist mit brennenden Leidenschaften: Das Feuer erlischt nie. Und so ist die 1,82 Meter große Außenangreiferin von diesem Sonntag an doch wieder am Netz aktiv. Als Neuerwerbung des Eimsbütteler TV, der gegen die Stralsunder Wildcats in seine erste Zweitligasaison startet, soll die Reinbekerin, die sich in der Jugend auch im Turnen, Tanzen und Voltigieren ausprobierte, der Ruhepol der jungen Mannschaft werden.

Ihr persönliches Ziel hat die 29-Jährige klar definiert: „Ich will mit mehr Spaß und weniger Druck als früher spielen!“ Und trotzdem alles geben, denn sie ist wieder zurück im Leistungssport.