Meinung
Menschlich gesehen

Frances Uckermann: Die Chefdesignerin

Die frühere Kreativdirektorin des „Stern“ sucht im Moment Design für die Welt nach der Corona-Pandemie.

Hamburg. Dass ausgerechnet sie per Videochat für ihren neuen Posten ausgewählt wurde, findet Frances Uckermann kurios. Sie schätzt das Persönliche. Vermutlich würde sie am liebsten alle 12.000 Kreativschaffenden Hamburgs mal zu sich einladen. Also, nicht in ihre Altbauwohnung im Grindel, sondern in ihr 700 Quadratmeter großes Loft in der HafenCity. Dort residiert die 54-Jährige seit dem 1. Juli als Chefin des designxport.

Die frühere Kreativdirektorin des „Stern“ will hier mit Gestaltern an Zukunftsideen für die Stadt arbeiten. Im Moment sucht sie Design für die Welt nach der Pandemie. Wie das aussehen kann, zeigt der „Silberstreifen Award“, der clevere und nachhaltige Projekte würdigt, etwa eine Software, um fair produzierte Mode zu entwerfen.

Apropos: Frances Uckermann ist übrigens der beste Beweis dafür, dass man auch bei Wind und Wetter auf dem Fahrrad nicht auf Kleid und hohe Schuhe verzichten muss. Ihre Frisur sitzt. Eine Berlinerin wie für den Norden gemacht!

( vfe )

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