Meinung
Menschlich gesehen

Jürgen Wagner ist der Chef am Beach

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Der 64-Jährige wird „Head of Beachvolleyball“, eine Art Superhirn, der Aktiven und Trainern seine Philosophie vermitteln soll.

Hamburg.  Jürgen Wagner hat als Beachvolleyball-Trainer alles erreicht. Seine Teams wurden Olympiasieger, Welt- und Europameister, Frauen wie Männer, was einmalig ist. Was er anpackte, wurde zu Gold, er selbst 2017 Deutschlands Trainer des Jahres. Wagners Expertise hat sich der Volleyballverband jetzt bis 2024 gesichert. Der 64-Jährige wird „Head of Beachvolleyball“, eine Art Superhirn, der Aktiven und Trainern seine Philosophie vermitteln soll. Am Hamburger Bundesstützpunkt will er künftig mindestens 100 Tage im Jahr lehren.

Seine Anteile an einem Ballsport-Großhandel hat er weitgehend verkauft, vor Kurzem zog er nach Dortmund um, seine beiden Stiefsöhne sind erwachsen. „Ich habe richtig Bock auf den Job. Und die Zeit habe ich auch“, sagt er. Wagner, der drei akademische Abschlüsse hat, kommt bei seinen langen Spaziergängen im Wald oft auf neue Gedanken, zu Hause hört er gern die Toten Hosen und die Rolling Stones. Bei deren Deutschland-Konzerten stand er früher fast immer in den ersten Reihen.