Meinung
Menschlich gesehen

Heinrich Schuster: Im Doppeldecker

Foto: Julian Schmelmer

Monatelang konnten die roten Doppeldecker nicht fahren. Inzwischen feiern sie ein Comeback. Den Gründer des Unternehmens freut das.

Hamburg. Die roten Doppeldecker der Stadtrundfahrten gehören schon seit vielen Jahren zum Hamburger Stadtbild. Doch monatelang konnten sie wegen der Corona-Pandemie nicht fahren. Inzwischen aber feiern sie ein Comeback auf den Straßen, und niemand freut sich darüber so sehr wie er: Heinrich Schuster, der Gründer des Unternehmens.

Vor 35 Jahren hatte der Mann, der auf dem Segelschulschiff „Gorch Fock“ zur See fuhr, erstmals die Idee, die berühmten Londoner Doppeldeckerbusse nach Deutschland zu bringen. 1988 hatte er es dann tatsächlich geschafft: Die ersten Touristen konnten die Hamburger Sehenswürdigkeiten aus den rollenden zwei Etagen bewundern.

Schuster, der heute 70 Jahre alt wird, wohnt am Kiekeberg in den Harburger Bergen. Freie Tage verbringt er am liebsten mit seiner Familie, bei Waldspaziergängen – oder, wenn mal nicht im Doppeldeckerbus, dann doch auf einem anderen Verkehrsmittel: seinem geliebten Schlauchboot auf der Elbe.

( hpjs )

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