Meinung
Menschlich gesehen

Marvin Möller ist die Tennis-Hoffnung

Björn Jensen

Er hatte große Pläne. Marvin Möller wollte, nachdem er vor zwei Jahren sein Abitur an der Eliteschule des Sports in Dulsberg mit dem Notenschnitt 1,8 ab­gehakt hatte, mit vollem Einsatz den Sprung in den Leistungssport schaffen. Schließlich galt der gebürtige Hamburger, der beim Rahlstedter HTC erstmals den Schläger in der Hand hielt, als eines der größten deutschen Tennistalente.

Dann jedoch verletzte sich der 178 Zentimeter große Rechtshänder, der am Bundesstützpunkt Hannover trainiert, im Sommer 2018 so schwer am Handgelenk, dass er 18 Monate Wettkampfpause brauchte. Kaum war er wieder fit, kam Corona.

Umso glücklicher war der vom Team Hamburg geförderte Athlet, in der abgelaufenen Woche bei der nationalen Turnierserie des Deutschen Tennis-Bundes wieder Matchpraxis gesammelt zu haben. Auch wenn zwei knappe Niederlagen den Hauptrundeneinzug verhinderten: Sein Ziel, bald unter den besten 500 der Welt zu stehen, hat Marvin Möller wieder deutlich im Blick.

Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt's hier: Meinung