Meinung
Abendblatt-Autoren

Wer ist eigentlich ...Wolfgang Klietz?

Wolfgang Klietz ist Redakteur in der  Abendblatt-Regionalausgabe Norderstedt

Wolfgang Klietz ist Redakteur in der Abendblatt-Regionalausgabe Norderstedt

Der Fragebogen an die Abendblatt-Autoren, deren Namen man beinahe jeden Tag in der Zeitung liest. Heute: Wolfgang Klietz

Norderstedt.  Ich bin Journalist geworden, weil ...
… ich neugierig bin und gern Geschichten erzähle.


Meine großen Themen sind:
Die Menschen, die nördlich von Hamburg leben.


Ich wollte immer zum Abendblatt, weil ...
… ich Spaß an professionellem Journalismus und an der Vielfalt der Themen habe.


Ein Text über mich sollte so beginnen:
Ganz oder gar nicht.


Drei Dinge, die ich an Hamburg und dem Norden am meisten schätze:
Matjesbrötchen, frischer Wind und gelassene Menschen.


Drei Dinge, die in Hamburg und im Norden besser werden müssen:
Der Wein, der Bus auf der Linie 5 und die Wettervorhersagen.


Demnächst würde ich gern mal ein Interview führen mit:
Michelle Obama.


Das wären meine wichtigsten Fragen an sie:
Wann werden Sie endlich Präsidentin der USA? Welches Wort fällt Ihnen spontan zu Trump ein?


Der interessanteste Interviewpartner, den ich bisher hatte:
Expeditionsspezialist Arved Fuchs.


Die schwierigste Geschichte, die ich recherchieren musste:
Über Psychiatriepatienten auf einer Krankenhausstation für traumatisierte Flüchtlinge.


An diese Geschichte von mir denke ich gern zurück:
Weihnachten bei der Bundeswehr im Kosovo.


Diese Geschichte hätte ich lieber nicht geschrieben:
Über eine Sturmflut in Wedel mit dem Zitat eines Verwaltungsbeamten: „Die Region stand an der Schwelle zu einem Katastrophenvoralarm.“ Ist aber schon 25 Jahre her.
Das spannendste Ereignis, bei dem ich als Journalist dabei sein durfte:
Der Besuch Hamburger Feuerwehrleute bei ihren New Yorker Kollegen drei Monate nach 9/11.


Im letzten Leserbrief, den ich bekommen habe, ging es um:
Die Vorteile von Dieseltriebwagen der AKN gegenüber einer modernen S-Bahn.


Im Abendblatt lese ich am liebsten:
Die Norddeutschlandseite und die Seite 2.

Wenn ich Chefredakteur des Hamburger Abendblatts wäre, würde ich ...
... immer noch von einer Karriere als Schlagzeuger träumen.


Neben dem Hamburger Abendblatt lese ich zum Beispiel folgende Zeitungen/ Zeitschriften:
„Zeit“, „Kieler Nachrichten“, „Holsteinischer Courier“, Zeitgeschichte regional, Militärgeschichte, Zeitschrift des Forschungsverbundes SED-Staat.


Wenn das Hamburger Abendblatt ein Mensch wäre, dann wäre es ...
… ein sportlicher Mittfünfziger mit viel Erfahrung und Professionalität.


Die sozialen Medien sind für mich:
Ein tolles Instrument, um mich mit Menschen auszutauschen. Egal, wo sie sind.


Meine größte Leidenschaft ist:
Das Meer.


Mein Lieblingsrestaurant ist:
Das griechische Gasthaus Pilio in Niendorf.


Im Moment lese ich folgendes Buch:
„Auschwitz und Staatssicherheit“ von Henry Leide.


Mein Lieblingsbuch ist:
„Deutschstunde“ von Siegfried Lenz.


Meine Lieblingsplätze in Hamburg sind:
Der Wanderweg um den Flughafen, Teufelsbrück und die Staats- und Uni-Bibliothek.


Das mache ich, wenn ich nicht arbeite:
Ich beschäftige mich mit der maritimen Geschichte der DDR oder gehe im Teufelsmoor wandern.


Menschen, die an der Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit von Medien
zweifeln, sage ich:

Können diese Augen lügen?


Vita: 13. November 1963 in Neumünster geboren, dort auch Kindheit und Schulzeit verbracht. Ab 1983 Studium der Geschichte und Politischen Wissenschaften in Kiel. Seit 1989 beim Abendblatt, zunächst in Pinneberg, dann in Hamburg und jetzt in Norderstedt. Autor des Buches „Ostseefähren im Kalten Krieg“ und von Fachaufsätzen zur Geschichte der DDR und ihrer Schifffahrt.