Meinung
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Kein Kontakt zum Bezirksamt

Haben Sie Sorgen, Probleme im Alltag? Ralf Nehmzow, der Leserbotschafter und Ombudsmann des Hamburger Abendblatts, vermittelt, hilft, engagiert sich für die Leser. Er schildert ihre Fälle und dokumentiert dazu die Reaktionen der Institutionen und Unternehmen. Er kümmert sich auch um redaktionelle Anliegen von Lesern.
Jetzt reagiert Behörde auf Leser

Martin R. aus Winterhude schreibt dem Leserbotschafter sein Erlebnis mit einer Behörde: „Ich habe mehrfach versucht, den Leiter des Bezirksamtes Nord, Harald Rösler, per E-Mail auf eine verkehrsgefährdende Situation in unserem Bezirk hinzuweisen. Es geht auch um Altpapiercontainer, illegale Müllentsorgung. Ich dachte, es sei selbstverständlich, als Bürger zumindest eine Reaktion auf sein Schreiben zu erhalten, doch bislang Fehlanzeige.“


Katja Glahn von der Abteilung Presse-und Öffentlichkeitsarbeit des Bezirksamtes Hamburg-Nord übermittelt die Antwort des Bezirksamtsleiters
: „Leider ist die Beschwerde unbeantwortet geblieben, was umgehend nachgeholt wird. Die Gehwege in den Straßen Poßmoorweg, Heidberg, Kaempsweg und Krohnskamp sind in einem stellenweise schlechten Zustand. Wo der alte Baumbestand eine Gehwegsanierung zulässt, wird diese auch grundsätzlich vorgenommen. Im Übrigen werden Gefahrenstellen punktuell beseitigt. Ich werde den Landesbetrieb Straßen, Brücken, Gewässer bitten, die Beleuchtung zu prüfen und gegebenenfalls zu verbessern. Die geschilderte Verkehrsproblematik an der Einmündung Poßmoorweg sowie entlang des Mühlenkamps nehme ich zum Anlass, mit dem zuständigen Polizeikommissariat 33 in Kontakt zu treten, um eine fachliche Einschätzung des Gefährdungspotenzials zu bekommen. Ich sehe derzeit jedoch keine Möglichkeit, den Einmündungsbereich Poßmoorweg baulich so zu verändern, dass dort nicht länger unerlaubt geparkt werden kann.

Die Bitte, einen zweiten oder größeren Altpapiercontainer aufzustellen, habe ich an die Stadtreinigung Hamburg weitergeleitet. Die Hotline dort nimmt unter der Telefonnummer 25 76 11 11 Meldungen über illegale Müllvorkommen gerne entgegen und wird im Interesse einer sauberen Stadt Hamburg auch umgehend tätig. Unabhängig von diesen Maßnahmen werde ich die geschilderten Anliegen zur Befassung an den zuständigen Regionalausschuss weiterleiten.“