Meinung

Presseschau

Zu den Plänen von Thomas Gottschalk

Ein Wechsel vom besten Sendeplatz am Samstagabend ins fade Werberahmenprogramm um 19.25 Uhr? Das kann nicht gut gehen. Davon abgesehen, dass immer, wenn Gottschalk nicht "Wetten, dass..?" präsentierte und Neuland betrat, es schiefging. Würde Gottschalk jetzt von der Bühne abtreten, bliebe er einer der begnadetsten Entertainer, die das deutsche Fernsehen je hervorgebracht hat. Bitte, Herr Gottschalk, behalten Sie Ihre Würde. Gehen Sie nicht zum Ersten, bleiben Sie lieber in der zweiten Reihe - mit wenigen Shows. TZ MÜNCHEN

Zum Terrornetzwerk al-Qaida

Wie unbedeutend al-Qaida geworden ist, zeigen die verzweifelten Versuche von Zawahiri und Co., im arabischen Frühling zu einem nennenswerten Faktor zu werden. Die Gefahr geht heute überwiegend von Nachahmern aus, die sich zum Glück für Fahnder häufig wie Anfänger im Terrorgeschäft aufführen. SALZBURGER NACHRICHTEN

Zur Finanzkrise Griechenlands

Man kann nicht Dutzende Milliarden Euro an europäischen Steuergeldern aufs Spiel setzen, zugleich in den Schulen Lehrerstellen streichen und so tun, als würde das irgendwie vorbeigehen. Das läuft bereits schlecht in Deutschland, und das beginnt auch anderswo eng zu werden. LES ECHOS (PARIS)