Meinung

Leserbriefe an die Redaktion

Widerspruch

"Am Ende steht das Verbot"

Die Mehrheit der CDU spricht sich gegen Embryonen-Gentests aus.

Hamburger Abendblatt 17. November

Hier entscheiden wieder mal Politiker, die keine Ahnung haben. Keine Ahnung, was es für ein ungewollt kinderloses Paar bedeutet, nach einer Odyssee endlich ein Kind zu erwarten und dann eine Fehlgeburt zu haben. Und wer ist gegen die Präimplantationsdiagnostik? Frau Merkel und viele männliche Politiker. Sich für christliche Werte einzusetzen, aber zuzulassen, dass Frauen eine Spätabtreibung durchführen lassen können, wenn das Kind behindert zur Welt kommen würde, ist ein Widerspruch.

Sabine Haringer, per E-Mail

Chaotisch organisiert

"Körperscanner gibt oft Fehlalarm"

Die Bundespolizei räumt Probleme mit den Geräten ein.

Hamburger Abendblatt 17. November

Die Fluggastkontrolle in Hamburg war schon vor dem Nacktscannereinsatz, nämlich seit der Zentralisierung zwischen den Terminals, ein Ärgernis. Als ich im März mit meiner Familie nach New York flog, dauerte die Fluggastkontrolle in Hamburg eine halbe Stunde. Sie ist einfach chaotisch organisiert. Die gefürchtete Immigration war dagegen in weniger als 15 Minuten erledigt.

Dirk Emmermann, per E-Mail

Sinnvolle Brachflächen

"Weitere Gewerbeflächen für Wohnungsbau"

Die SPD beklagt, es werden nicht genug Grundstücke umgewandelt.

Hamburger Abendblatt 17. November

Unternehmen brauchen oft wegen ihrer betrieblichen Erfordernisse Möglichkeiten zur Auswahl von Flächenangeboten, sonst kommen sie nicht oder bleiben nicht hier. Daher muss das Angebot gewerblicher Bauflächen immer größer sein als die tatsächliche Nachfrage. Wenn keine geeigneten Zwischennutzungen gefunden werden, kann es auch sinnvoll sein, Angebotsflächen zeitweilig brachliegen zu lassen. Solche Bauflächen sind keine ungenutzten Entwicklungspotenziale für Wohnbauten, sondern Voraussetzung für Arbeitsplätze und Steuereinnahmen durch die Ansiedlung von Unternehmen.

Klaus-Peter Koppelmann, per E-Mail

Unausgegoren

"24 Punkte statt Schulnoten von 1 bis 6"

Behörde plant ein neues Bewertungs system für Schüler.

Hamburger Abendblatt 16. November

Die Lehrkräfte haben Wichtigeres zu tun, als noch ein zweites Notensystem zu benutzen. Die Schulbehörde hat offenbar nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und präsentiert eine weitere unausgegorene und überflüssige Reform. Dabei ist alles sehr einfach: Vor die Note 1 bis 6 kommt ein H, ein R oder ein G für das Anforderungsniveau von Hauptschule, Realschule oder Gymnasium. Die Lehrkräfte an den Gesamtschulen haben Entsprechendes bei den A- und B-Kursen seit Langem praktiziert. Und in den Abschlusszeugnissen bleibt ohnehin alles wie bisher.

Dieter Semprich, per E-Mail

Weihnachtsgeschenk

"Kriminologe will Promillegrenze für Fahrgäste in Bus und Bahn"

Christian Pfeiffer bringt eine 0,8-Promille-Grenze ins Gespräch.

Hamburger Abendblatt 13. November

Ein Vorschlag, um uns dieses ewige Zaudern, Erwägen und Bedenken zu ersparen: drei Tage sozialen Einsatzes der zuständigen Führungskräfte bei der Reinigung von Bahnen sowie Verpflichtung zu deren Benutzung bei Tag und Nacht. Dann könnten wir das Alkoholverbot und damit die Zumutbarkeit der Bahnen für die Mehrheit der Bevölkerung noch vor Weihnachten haben.

Ingrid Boos, per E-Mail

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