Meinung

Leserbriefe an die Redaktion

Mein Vorschlag an die Politik

"Merkel beharrt auf Rente mit 67 und kritisiert die SPD"

Die SPD-Spitze hatte beschlossen, mit der Verlängerung der Lebensarbeitszeit erst später zu beginnen.

Hamburger Abendblatt 25. August

Ein arbeitender Mensch ist nach 40 Jahren verbraucht. Mein Vorschlag: Alle Politiker, die für die Rente mit 67 sind, probeweise für ein paar Wochen bei Wind und Wetter zum Beispiel auf einer Werft oder als Auslieferungsfahrer im Stadtverkehr arbeiten lassen.

Uwe Weber, Hamburg

Vermisst

"Hamburgs Agenda für Ahlhaus"

Kita-Gebühren senken, mehr Radwege, die Kultur stärken. Was die Stadt von ihrem neuen Bürgermeister erwartet.

Hamburger Abendblatt 25. August

Auf der Wunschliste zur Bürgermeisterwahl vermisse ich den Punkt schienengebundener Nahverkehr. Stadtbahn, Sprung der U 4 über die Elbe, Bau der S 4 sind nur einige Verkehrsprojekte, die die Straßen vom Individualverkehr entlasten und so mehr Raum für den Wirtschaftsverkehr schaffen.

Dr. Jürgen Krohn, Hamburg

Potenzielle Gefährdung

"Stadtreinigung will Müll aus Brasilien in Hamburg verbrennen"

Der offensichtlich illegale Mülltransport von Tschechien nach Brasilien über den Hamburger Hafen zieht weitere Kreise.

Hamburger Abendblatt 25. August

Die Stadtreinigung sollte sich ihrer eigentlichen Aufgaben besinnen. Vagabundierenden Hausmüll zu verbrennen gehört eher nicht zu diesen - trotz einer verlockenden "zusätzlichen Einnahme". Den Hamburgern sollte eine potenzielle Gefährdung im Rahmen der Entsorgung erspart bleiben.

Ulrich Reppenhagen, per E-Mail

Hohe Hürden

Als Importeur von Lebensmitteln ist mir bekannt, welch hohe Hürden die EU und Deutschland aufgestellt haben, um die Verbraucher zu schützen. Es sollte mich sehr wundern, wenn es der Hamburger Müllabfuhr gelingen würde, irregulären und unbekannten Drittlandsmüll - am Hamburger Zoll vorbei - in ihre Anlage zu schaffen.

Thomas Schwieger, per E-Mail

Tatsachen

"Gabriel legt Sarrazin Parteiaustritt nahe"

SPD-Chef Gabriel hat sich in scharfer Form von Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin distanziert.

Hamburger Abendblatt 25. August

Wenn Sarrazin ausdrückt, dass wir in Deutschland mit einem Großteil der eingewanderten Muslime Probleme haben, ist das Tatsache. Ausländer, z. B. aus England, Frankreich, Dänemark, bereiten diese Probleme nicht. Auch ist es Tatsache, dass Türken, die über Jahrzehnte in Deutschland leben, der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Das ist doch der Beweis, dass sie sich in die Gesellschaft nicht integrieren lassen wollen. Sarrazin hat in vielen Punkten recht. Das muss diskutiert und nicht als Rassismus bezeichnet werden.

Wolfgang Köbke, per E-Mail

Verkehrsbehinderungsprojekt

"Lüttkamp-Sperrung auf Probe ist bei den Anwohnern umstritten"

Die Einschätzung der Altonaer GAL- Bezirksfraktion zur Sperrung der Straße Lüttkamp stößt offenbar auf Protest.

Hamburger Abendblatt 24. August

Schon wieder ein Verkehrsbehinderungsprojekt der GAL. Wieder wird der Verkehr zugunsten weniger eingeengt. Wie lange kann/soll Hamburg sich diese Politik noch gefallen lassen?

Michel Björnson, per E-Mail

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