"Wer wird Millionär?"

Uwe Seeler bremst Eckart von Hirschhausen aus

Voller Einsatz: Uwe Seeler bei seinem Bundesliga-Debüt am 24. August 1963 gegen Münster

Voller Einsatz: Uwe Seeler bei seinem Bundesliga-Debüt am 24. August 1963 gegen Münster

Foto: Witters

In der Promi-Ausgabe von WWM wurde dem Komiker eine historische Bundesligafrage zum Verhängnis. Schwarzer Abend für Laura Wontorra.

Hamburg/Köln. Als Uwe Seeler am 24. August 1963 mit dem HSV erstmals in der neu gegründeten Fußball-Bundesliga auflief, war Eckhart von Hirschhausen noch nicht einmal geboren. Insofern sollte sich der komische Arzt nicht grämen, eine Frage von "Wer wird Millionär?" (WWM) zum Spiel der Hamburger bei Preußen Münster (1:1) unbeantwortet lassen zu müssen.

"Wer stand bei seinem ersten Fußballbundesligaspiel gemeinsam mit seinem älteren Bruder auf dem Platz?“, wollte Moderator Günther Jauch in der 32. Promi-Ausgabe der RTL-Quizshow am Montagabend (6,15 Millionen Zuschauer/23,8 Prozent Marktanteil) von Hirschhausen wissen. Zur Auswahl standen neben Seeler die Ex-Kicker Gerd Müller, Lothar Matthäus und Michael Ballack.

Richtig ist: Uwe Seeler agierte in der Bundesliga zwei Jahre lang an der Seite seines knapp fünf Jahre älteren Bruders Dieter, der 1979 an Nierenversagen verstarb. 500.000 Euro war dem Kölner Privatsender die Frage wert. Doch auch, wenn von Hirschhausen bei Seeler passen musste, erspielte der ehemalige NDR-Moderator ("Tietjen & Hirschausen") noch 125.000 Euro für die Stiftung "Humor hilft heilen".

Internet-Ärger für Laura Wontorra

Auch die anderen prominenten Rategäste kehrten nicht mit leeren Händen für den guten Zweck nachhause. Komiker Ralf Schmitz überweist 125.000 Euro an ein Kinderhospiz, Ex-Handballer Stefan Kretzschmar 64.000 Euro an den Verein "Gofus“ und die Hansestiftung sowie die Hamburger "Stiftung Mittagskinder" dürfen sich über die Hälfte der Gewinnsumme von Jörg und Laura Wontorra freuen.

Das Vater-Tochter-Duo zeigte sich bei WWM erstmals gemeinsam vor der Kamera und kam am Ende auf 64.000 Euro. Die Gewinnsumme war allerdings zum größten Teil das Verdienst des ehemaligen Sportmoderators. Entsprechend viel Spott musste sein Nachwuchs im Internet ertragen.

"Bei Laura ist Flasche leer" oder "schön blamiert bei wer wird Millionär", waren noch zwei der netteren Kommentare in den Sozialen-Netzwerk-Profilen der 27 Jahre alten Sport1-Moderatorin. Der schien es herzlich egal - bei Instagram postete sie fleißig weiter Bilder aus dem Griechenland-Urlaub mit ihrem Verlobten und Profi-Fußballer Simon Zoller.