TV-Quoten

Guter Start für Sat.1-Peinlichkeits-Show "32Eins!"

Foto: obs / obs/DPA

Thema der Sendung: Die peinlichsten Promi-Momente. Moderatorin Andrea Kaiser kürt, na klar, Fußballlegende "Loddar" Matthäus zum Sieger.

Das Prinzip ist weder neu, noch interessant, trotzdem hat Sat.1 mit seiner neuen Show "32Eins!" ordentliche Quoten erzielt. Laut Meedia.de hat die dreistündige Rankingshow am Mittwochabend ab 20.15 Uhr 1,3 Millionen Zuschauer in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen angelockt; ein Marktanteil von 12 Prozent. In der ersten Sendung kürte Moderatorin Andrea Kaiser Fußballlegende "Loddar“ Matthäus zum König der Peinlichkeiten. Blöd nur, das der Ex-Nationalspieler erst vor Kurzem in einem Interview mit der Bild-Zeitung verlauten ließ, wieder mehr Sportler und weniger Klatschobjekt sein zu wollen: "Ein Lothar Matthäus gehört in den Sportteil und nicht auf die Klatschseiten. Und genau daran arbeite ich." Das interessierte die TV-Zuschauer weniger. Insgesamt erreichte die Show für "Die peinlichsten Promi-Momente" 2,21 Millionen; ein etwas unbefriedigender Marktanteil von 8,4 Prozent.

Bei den 14- bis 49-Jährigen holte RTL den Tagessieg. 2,37 Millionen (20,1 Prozent) sahen "Die Super Nanny", so viele wie seit Jahren nicht mehr. "Raus aus den Schulden" erreichte im Anschluss gute 2,22 Millionen und 19,1 Prozent. Den RTL-Triumph komplettiert die Seifenoper "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" mit 2,18 Millionen (22,4 Prozent). "Stern TV" erzielte mit 1,48 Millionen (18,9 Prozent) ein ordentliches Ergebnis.

Die ProSieben-Serie "Desperate Housewives" ist weiter im Abschwung. Mit 1,57 Millionen Zuschauern der 14- bis 49-Jährige (13,2 Prozent) kann die Serie längst nicht mehr an die früheren Erfolge anknüpfen. "Body of Proof" landete danach mit 1,25 Mio. (10,9 Prozent) erneut unter den Sender-Normalwerten, am erfreulichsten war die Comedy-Serie "How i met your Mother".

Nach schwachen Zahlen am Dienstag konnte "Die Harald Schmidt Show" ein wenig zulegen. 0,60 Mio. reichten für 10,9 Prozent. Keinen Aufschwung gab es für "Anne Will", die mit ihrem Talk über die Piratenpartei nur 0,32 Millioenn der 14- bis 49-Jährige einschalteten. Nur 4,8 Prozent Marktanteil.

Im Gesamtpublikum setzte sich der ARD-Film "Vom Ende der Liebe" durch. 5,10 Millionen schalteten ein; 17,1 Prozent der TV-Zuschauer.

© Hamburger Abendblatt 2018 – Alle Rechte vorbehalten.