#freepatrick

Streetart als Hilfsappell für inhaftierten Menschenrechtler

Ein Wandbild für die Freilassung des in Ägypten inhaftierten Menschenrechtlers Patrick George Zaki in der Nähe der ägyptischen Botschaft in Rom.

Ein Wandbild für die Freilassung des in Ägypten inhaftierten Menschenrechtlers Patrick George Zaki in der Nähe der ägyptischen Botschaft in Rom.

Foto: dpa

Über Nacht entstanden: Eine nicht näher bekannte italienische Streetart-Künstlerin setzt sich mit einem Wandbild für die Freilassung des in Ägypten inhaftierten Menschenrechtlers Patrick George Zaki ein.

Rom. Eine italienische Streetart-Künstlerin in Rom setzt sich mit einem Wandbild für die Freilassung des in Ägypten inhaftierten Menschenrechtlers Patrick George Zaki ein. Das Werk sei über Nacht an eine Wand in der Nähe der ägyptischen Botschaft gemalt worden, hieß es in einer Mitteilung von Laikas Agentur vom Dienstag.

Wer sich hinter dem Namen der oft maskierten Künstlerin verbirgt, wird geheim gehalten. Dargestellt sind zwei Männer. Der hintere sagt zum vorderen, zu Zaki: "Stavolta andrà tutto bene" - diesmal wird alles gut gehen. Außerdem ist der Hashtag #freepatrick zu sehen.

Der ägyptische Menschenrechtler studiert in der italienischen Stadt Bologna. Der 27-Jährige war am Freitag während eines Heimatbesuchs am Flughafen in Kairo festgenommen worden. Laika erläuterte laut Mitteilung, der zweite Mann sei der italienische Doktorand Giulio Regeni, dessen von Foltermalen übersäte Leiche 2016 in Ägypten gefunden worden war. "Wir dürfen nicht zulassen, dass sich das Schicksal Regenis und vieler anderer wiederholt", wurde Laika zitiert.

Die Universität in Bologna betonte Anfang der Woche, man verfolge das Geschehen in Ägypten genau. Studenten dort forderten die Freilassung ihres Kommilitonen.