Hamburg. Euphorischer Applaus für Grigorian, Goerne, Peltokoski und Kammerphilharmonie Bremen. Konzert startete mit Warnung.

Was er gleich dirigiere, sei das Erschreckendste und Finsterste aus Schostakowitschs Werkkatalog, warnte Tarmo Peltokoski vor den ersten Tönen; es ginge dabei einzig um Tod und Krieg und Leid. Vor gut zwei Jahren wären es lediglich zwei dunkle Stücke dieses sowjetischen Komponisten gewesen, doch sie nun, in Zeiten wie diesen, zu spielen, sei das Beste, was wir tun können. Tragisch sei allerdings, dass sie heutzutage nicht mehr so relevant sein sollten, wie es sind.