Hamburg. Das Ensemble Resonanz präsentierte Kit Armstrong und Musik von Prokofiew, Mendelssohn und Mozart im Großen Saal.

Für die eher zeitgenössisch ausgerichtete Stammkundschaft war die Ansage, die Tobias Rempe als Geschäftsführer des Ensemble Resonanz vor Konzertbeginn machte, nicht ganz unwichtig. Das hier sei eine „klassische Ü-100-Veranstaltung“, witzelte er und meinte damit nicht das Klischee vom angeblich schon mehr als scheintoten Klassik-Publikum; selbst das „jüngste“ Stück, die Erste von Prokofiew, habe immerhin 114 Jahre auf der Uhr.