Hamburg. Die Autorin Raphaela Edelbauer legt mit „DAVE“ eine kühne Roman-Dystopie vor. Es geht um einen Roboter mit menschlichem Bewusstsein.

Ein riesiges Labor, in dem Hunderte, nein Tausende Programmierer und Wissenschaftler arbeiten. Alles ist Arbeit, alles ist dem einen Ziel untergeordnet: DAVE zu modellieren. Den ersten Roboter mit perfektem, täuschend echtem menschlichen Bewusstsein. Aber dass der Romanheld Syz bald unter so etwas wie Burn-out leidet, liegt nicht nur am sektenhaften Gemeinwesen der IT-Profis, sondern am Zweifel an der Richtigkeit des Tuns: Als er selbst heimlich zur Zentralfigur des Unternehmens wird, kommen ihm moralische Bedenken.