Hamburg. Konzert des NDR Elbphilharmonie Orchesters mit Musik von Ligeti, Sibelius und Weinberg war eine Schleuderpartie.

Hin und wieder ordnet es die Maßstäbe, wenn Konzerte nicht durchgängig rund laufen, weil Sympathien offenkundig ungleich verteilt sind. Die theoretisch sehr raffinierte Kon­trastkombination aus Ligetis oszillierendem Klangfarbenschleier „Atmosphères“, dem gut zur Jahreszeit passenden Sibelius-Violinkonzert und der Dritten des derzeit endlich gewürdigten Schostakowitsch-Zeitgenossen Weinberg, das NDR Elbphilharmonie Orchester, Krzysztof Urbanski und Joshua Bell? Praktisch, zumindest am Donnerstag, eine Schleuderpartie zwischen Großartigem und halbwegs Mittelprächtigem.