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Liebe, Laster und getanzte Leidenschaft

Das Ballet Teatro Español De Rafael Aquilar gastiert mit "Carmen - Flamenco" vom 19. bis 30. August in der Staatsoper

Hamburg. Carmen ist nicht totzukriegen. Sie steht immer wieder auf. Zumindest für eine weitere furiose Gastspielreihe. Die führt diesmal Rafael Aguilar und sein Ballet Teatro Español mit ihrer Flamenco-Version "Carmen" vom 19. bis zum 30. August in die Hamburgische Staatsoper.

Seit 1992 tourt der erfolgreiche Choreograf mit der Erfolgsproduktion um die Welt. Er verbindet darin modernes Ballett mit Elementen des klassischen spanischen Tanzes und der Musik Andalusiens zu einem leidenschaftlichen Abend.

Die Novelle von Prosper Mérimée um die feurige Zigeunerin Carmen ist absolut zeitlos. Bis heute verkörpert Carmen den Typus der verführerischen Frau, die sich nicht um gesellschaftliche Regeln schert. Und weil Gegensätze sich häufig anziehen, verliebt sich natürlich ausgerechnet der brave Polizist Don José in sie. Als er einen erbitterten Zickenstreit zwischen ihr und der Zigarrendreherin Manolita schlichten soll, kokettiert sie mit ihm und bringt ihn dazu, sie laufen zu lassen. Don José landet im Gefängnis, wo ihm nur Erinnerungen an seine Traumfrau bleiben. Frisch entlassen, nimmt Carmen ihr Spiel mit ihm wieder auf. Die Situation eskaliert, als Carmens Ehemann García aus dem Gefängnis kommt.

Rafael Aguilar hat seinen Stil mit seiner Compagnie, die Größen wie Joaquin Cortés hervorgebracht hat, seit den 70er-Jahren stetig weiterentwickelt. Aktuell umfasst die Compagnie 35 Tänzer, Musiker und Sänger.

Carmen - Flamenco 19. bis 30.8., 20.00, Hamburgische Staatsoper (U Gänsemarkt), Dammtorstraße 28, Karten 16,- bis 46,-; www.bb-promotion.de