Hamburg. Der äthiopische Musiker sorgte mit seiner Band in der Elbphilharmonie für Begeisterungsstürme. Zum Schluss wurde er melancholisch.

Unfassbar, wie gut dieser Mann sich gehalten hat. Als Mulatu Astatke am Mittwochabend auf die Bühne im Großen Saal der Elbphilharmonie kommt, wirkt er wie ein entspannt-rüstiger Rentner, der jeden Morgen stundenlang seine Runden im Park dreht, aber nicht wie jemand, der noch in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag feiert.