Hamburg. Illustre Runde, darunter drei Senatoren, trifft sich im The Fontenay – plötzlich geht es nur noch um den Opernbau in der HafenCity.

Es ist ein Jahr her, da sorgte eine Aussage des Milliardärs und Unternehmers Klaus-Michael Kühne für Furore. Damals hatte der 85-Jährige im Nachrichtenmagazin „Spiegel“ vorgeschlagen, eine neue Oper in der Hansestadt zu bauen. Gemeinsam mit dem österreichischen Investor René Benko arbeite er an einem Finanzierungskonzept – etwa 300 bis 400 Millionen Euro sollte der Neubau kosten, hieß es damals.