Hamburg. Am Hamburger Institut für Sozialforschung diskutierten Experten die politischen und kulturellen Ereignisse der Weltkunstausstellung.

Seit gut zwei Monaten ist die documenta fifteen vorbei. Was zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung davon bleibt, ist der bittere Nachgeschmack eines Skandals, der durch Antisemitismus-Vorwürfe alles andere, aber vor allem den künstlerisch-progressiven Ansatz des ruangrupa-Kollektivs aus Indonesien, überschattet und in Deutschland „eine Diskurslandschaft in Trümmern“ (so ein ZEIT-Titel) hinterlässt.