Kuratorin der Kunsthalle

Annabelle Görgen-Lammers erhält Preis für „Toyen“-Schau

Kunsthallen-Kuratorin Annabelle Görgen-Lammers.

Kunsthallen-Kuratorin Annabelle Görgen-Lammers.

Foto: Andreas Laible / FUNKE Foto Services

Damit wird ihre Arbeit für die Publikation und die Ausstellung gewürdigt, die inzwischen in Paris zu sehen ist.

Hamburg.  Annabelle Görgen-Lammers, Kuratorin an der Hamburger Kunsthalle, wird in diesem Jahr mit dem Justus Bier Preis ausgezeichnet. Damit wird ihre Arbeit für die Publikation und Ausstellung der „Toyen“-Schau gewürdigt, die vom 24. September 2021 bis zum 13. Fe­bruar 2022 am Glockengießerwall zu sehen war und anschließend nach Paris wanderte. Dort läuft die „Toyen“-Schau noch bis zum 24. Juli.

In Prag wurde die Kooperationsausstellung als beste Ausstellung in Tschechien gekürt. In der Ausstellung wird die surrealistische Künstlerin Marie Čermínová (1902–1980), die sich selbst Toyen nannte, aus Tschechien in ihrem gesamten Schaffen präsentiert.

Kuratorin Görgen-Lammers erhält Preis in der Kunsthalle

Der mit 5000 Euro dotierte Preis zeichnet Ausstellungsprojekte und Publikationen aus dem deutschsprachigen Raum aus, die durch eine herausragende Themenstellung und eine fundierte fachliche Aufarbeitung beeindrucken. Er wird von der Helga Pape-Stiftung Jens und Helga Howaldt getragen und jährlich seit 2009 an Kuratorinnen und Kuratoren ver­geben.

Die öffentliche Preisverleihung soll am 4. Oktober in der Kunsthalle stattfinden. In diesem Rahmen wird zu einem Podiumsgespräch mit Alicja Knast (Generaldirektorin Nationalgalerie Prag, Partnermuseum der Ausstellung „Toyen“), Stephan Berg (Direktor Kunstmuseum Bonn und Vorsitzender der Jury des Justus Bier Preises), Direktor Alexander Klar und Annabelle Görgen-Lammers geladen.

( vfe )