Hamburg. Die italienische Mezzosopranistin hat in ihrem Archiv gestöbert. Am 14. Dezember singt sie in der Elbphilharmonie.

Wer kennt das nicht, als weltbekannte Koloratur-Mezzosopranistin mit prallvollem Terminkalender: Da geht man nach einer Zehn-Konzerte-Tournee noch ins Studio, um noch schnell die Ergebnisse aufzunehmen, bevor der musikalische Feinschliff zu verblassen droht. Nimmt dort mehr als genug für eine CD auf. Und dann, irgendwas ist ja immer, dann vergisst man das Ganze. Einfach so. Aus den Ohren, aus dem Sinn. Bis einen gut acht Jahre später, beim coronabedingten Muße-Sichten des eigenen Archivs, das Material taufrisch anlacht und ermutigt: Los doch, veröffentliche mich!