Elbphilharmonie

Musik nach Wahl: Abstimmung im Großen Saal

Freie Entscheidung in der Elbphilharmonie (Symbolbild).

Freie Entscheidung in der Elbphilharmonie (Symbolbild).

Foto: picture alliance/dpa | Christian Charisius

Beim Kammermusikfest kann das Publikum aus einem vorsortierten Angebot selbst entscheiden, was gespielt wird. Alle Hintergründe.

Hamburg.  Am Sonntag wird abgestimmt. Nicht nur im Wahllokal, sondern auch in der Elbphilharmonie. Beim Kammermusikfest im Großen Saal kann das Publikum sein Programm selbst aussuchen – aus einem vorsortierten Angebot an Interpreten, Werken und Komponisten, von Arensky über Brahms und Schumann bis Weprik. „Mehr Demokratie wagen!“ lautet das Motto des Konzerts zur Mittagszeit; das Format hat Ludwig Hartmann ausgeheckt, seit neun Jahren ehrenamtlicher Vorsitzender der Hamburger Kammermusikfreunde.

Welche Stücke genau zur Wahl stehen, wird erst am Sonntag verraten. Welche Musikerinnen und Musiker ins Rennen gehen, ist dagegen jetzt schon klar: Das ATOS Klaviertrio, das Schumann Quartett und der Klarinettist David Orlowsky treten an. Das sind schon mal erstklassige Kandidaten beim Hamburger Kammermusik-Triell. Und vielleicht ergibt sich ja sogar hier und da die Möglichkeit einer Koalition zwischen den verschiedenen Fraktionen.

Souverän trifft Entscheidung in der Elbphilharmonie

Die Entscheidung trifft der Souverän. In diesem Fall die Vollversammlung aller Besucherinnen und Besucher in der Elbphilharmonie, die ihren Willen per direkter Demokratie kundtun können. Dafür hat Wahlleiter Ludwig Hartmann im Programmheft jeweils eine rote und eine schwarze Doppelseite, sowie eine grüne Rückseite drucken lassen. Erhoffte Wahlbeteiligung: 100 Prozent.

Kammermusikfest am Wahltag So 26.9., 12 Uhr, Elbphilharmonie. Tickets (27–75 Euro) unter Tel. 35 76 66 66

( Stä )