Hamburg

Neue Show, neue Saison, neues Restaurant im Schmidt Theater

Götz Fuhrmann, Elena Zvirbulis, Carolin Spieß, Veit Schäfermeier  (v. l.)

Götz Fuhrmann, Elena Zvirbulis, Carolin Spieß, Veit Schäfermeier (v. l.)

Foto: Schmidts Tivoli/Morris Mac Matzen

Am 15. Oktober hat am Spielbudenplatz die Revue „Schmidts Ritz“ Premiere. Im „Reep“ gibt es das passende gastronomische Angebot.

Hamburg.  Das Schmidt Theater öffnet seine Pforten wieder für Publikum. Am 15. Oktober nimmt das Haus am Spielbudenplatz seinen Spielbetrieb auf, mit der Revue „Schmidts Ritz“, Untertitel: „Die sensationelle Sensationsschau“. Am Mittwoch stellten Corny Littmann, Tessa Aust, Martin Lingnau und Konrad Stöckel ihre Pläne vor.

Etwa 190 statt der bisherigen 420 Plätze hat das Kieztheater nach dem Corona-Umbau. „Schmidts Ritz“ lehnt sich an das Erfolgsstück „Die Königs vom Kiez“ an. Die Protagonisten bleiben gleich, die Zeit ändert sich – das neue Stück spielt in den 20er-Jahren. „Wir wollen aus der Not eine Tugend machen“, erklärte Hauskomponist Martin Lingnau, „und mit Theater neu umgehen.“ Er verspricht dem Publikum einen „wilden, verrückten Bilderbogen aus Comedy, Musik und Zauberei“. Das künstlerische Konzept stammt von ihm, er konnte sich dafür im großen Fundus von Comedian und Zauberer Konrad Stöckel bedienen, der als künstlerischer Berater fungiert. Auf der Bühne standen deshalb schon mal eine überdimensional große Kanone und eine Guillotine.

Auch zwei Bogenschützen haben es in die Show geschafft

Auch zwei Bogenschützen haben es in die Show geschafft, verriet Konrad Stöckel. Corny Littmann sei bereits dabei, das Armdrücken zu trainieren. Eine kurze Kostprobe aus dem Stück gaben zur Vorstellung vier Ensemblemitglieder – und natürlich basiert der Titelsong auf Irving Berlins Klassiker „Puttin’ On The Ritz“. Anschließend versuchte Carolin Spieß als „Miss Ultraschall“, angeblich Tochter eines Countertenors und einer Fledermaus, mit der Arie der Königin der Nacht aus der „Zauberflöte“ ein Weinglas zu zersingen, was ihr nach etlichen Mühen auf wundersame Weise gelang. (Zur Not hätte sie wohl auch den Hammer unter ihrem Kostüm eingesetzt.)

Bei der Hamburger Theaternacht an diesem Sonnabend soll das Schmidt übrigens noch vor seiner offiziellen Wiedereröffnung als Zentrum und Schauplatz der Theaternacht-Liveshow dienen (Karten zu 39,- unter abendblatt.de/leserevents). Von dort wird zu den teilnehmenden rund 40 Bühnen geschaltet, die jeweils per Livestream oder Digitalkonserve Auszüge aus ihren Programmen präsentieren.

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Littmann hatte vorab darauf hingewiesen, dass das Stück „Paradiso“, das bereits seit Juli im völlig umgestalteten Schmidts Tivoli läuft („ein besonderes Theatererlebnis“), fast immer ausverkauft und bisher ein großer Erfolg sei. In demselben paradiesischen Ambiente soll im November auch ein Stück für Kinder seine Uraufführung erleben. Details? Noch geheim.

Anders als das neue gastronomische Angebot der Schmidt-Familie: Am 10. Oktober öffnet im ersten Stock des Theaters das Restaurant Reep seine Türen, es bietet Hamburger Küche und norddeutsche Kost an, vor oder nach den Vorstellungen, auch ein Mittagstisch ist geplant. Woher das Kiez-Restaurant seinen Namen hat? „Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt“, ulkte Littmann.

Karten und Infos: tivoli.de