Corona und Kultur

Das Reeperbahn Festival setzt auf Streaming

Gute Stimmung und viele Zuschauer auf dem Spielbudenplatz beim Reeperbahn-Festival im vergangenen Jahr.

Gute Stimmung und viele Zuschauer auf dem Spielbudenplatz beim Reeperbahn-Festival im vergangenen Jahr.

Foto: Marcelo Hernandez

Pandemie erfordert Reduzierung von Konzertumfang und Besucherkapazitäten. Digitale Inhalte werden erweitert.

Hamburg.  Das Reeperbahn Festival plant weiterhin mit seinem Start am 16. September und vier Tagen mit Liveauftritten, Kunst, Literatur und Filmen vor Publikum sowie Fach-Konferenzen. Allerdings erfordern die Umstände der Pandemie die Reduzierung von Konzertumfang und Besucherkapazitäten sowie die Erweiterung von digitalen Inhalten, wie die Festival-Organisatoren am Dienstag bekannt gaben.

„Wie bereits mehrfach erwähnt, bleibt die Lage im Umgang mit dem Infektionsgeschehen hochdynamisch, was auch direkte Auswirkungen auf unsere Veranstaltung hat: Aufgrund der neuen Allgemeinen Verordnung der Freien und Hansestadt Hamburg vom 30. Juni 2020 passen wir unser Konzept erneut an. Damit verbunden ist eine weitere Verringerung des Präsenz-Programmangebots sowie der Anzahl und Kapazität der Spielstätten.“

Geplant werde pro Tag mit 30 Konzerten und 2000 bis 2300 Gästen, wobei die meisten – 850 – auf einer Open-Air-Fläche auf dem Heiligengeistfeld Platz haben werden. Insgesamt stünden 20 Spielflächen, darunter fünf Freiluftbühnen, zur Verfügung.

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Mit Streaming soll es ein „Hybrid-Festival“ werden: Konzert-, Kunst-, Literatur- und Filmprogramme sollen nach wie vor „in echt auf St. Pauli“ stattfinden, Veranstaltungen für Fachbesucher und -besucherinnen dagegen werden vor allem im Stream angeboten. Auch für Musikfans, die nicht selbst nach Hamburg kommen, ist „ein breites und spannendes Programm von Livestreams und Video-on-Demand“ geplant. Tages­tickets gibt es ab dem 14. August.