Hamburg

Elbphilharmonie: Viele Konzerte schon ausverkauft

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Auch in Corona-Zeiten ein Sehnsuchtsort: die Elbphilharmonie. Der Kartenvorvekauf hat begonnen (Archivbild).

Auch in Corona-Zeiten ein Sehnsuchtsort: die Elbphilharmonie. Der Kartenvorvekauf hat begonnen (Archivbild).

Foto: Marcelo Hernandez

Der Vorverkauf für die ersten Termine mit reduzierten Kapazitäten lief gut an. Welche Auftritte besonders begehrt sind.

Hamburg. „Wir bitten um ein klein wenig Geduld“, hieß es am Dienstagvormittag um 11 Uhr auf der Website der Elbphilharmonie. Da war sie plötzlich wieder, die Ticketwahnsinn-Normalität früherer Tage. Für die September-Konzerte von HamburgMusik und NDR Elbphilharmonie Orchester hatten der freie Verkauf begonnen – offensichtlich ein von vielen herbeigesehnter Startschuss, der die Server des Konzerthauses zwar nicht einknicken ließ, aber ein wenig Gelassenheit erforderte. Schon bald war etwa die Saisoneröffnung am 1. September (auch die Live-Übertragung auf den Vorplatz!) ausverkauft, bei vielen weiteren NDR-Konzerten ging ebenfalls nichts mehr.

Allerdings: Das Kartenkontingent ist wegen der Corona-Pandemie stark reduziert worden. Statt der sonst grundsätzlich verfügbaren 2100 Plätze im Großen Saal werden aktuell nur noch 628 Plätze belegt und natürlich müssen zunächst einmal die Abonnenten der jeweiligen Konzertreihen untergebracht werden. Insgesamt gingen und gehen hauptsächlich Zweier- bis Viererblocks in den Verkauf, Einzelplätze sind sehr rar.

Elbphilharmonie: Tücken beim Kartenvorverkauf

Wer also unbedingt ein bestimmtes Konzert besuchen möchte, aber keine Begleitung hat, ist gezwungen, dennoch zwei Karten zu kaufen – oder zu verzichten. Nicht ideal, aber angesichts der Umstände kaum anders machbar.

Etwas unglücklich: Aus dem Saalplan ließen sich immer wieder vermeintliche Einzelplätze in den virtuellen Warenkorb befördern, dann aber nicht bezahlen. Statt dessen hieß es „Die gewählten Plätze sind Teil einer Platzgruppe, die Corona-bedingt im Ganzen gebucht werden muss. Buchen Sie auch die angrenzenden Sitze oder wählen Sie eine andere, passende Platzgruppe aus.“ Was allerdings nicht möglich war.

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Unterm Strich darf der erste Vorverkauf dieser Art aber wohl als Erfolg gewertet werden. Weiter geht es an jedem ersten Dienstag im Monat. Dann werden Tickets zum Sofortkauf für den Folgemonat freigeschaltet. Zudem besteht schon jetzt die Möglichkeit, sich auf Kaufoptionen für weitere Konzerte der Saison zu bewerben. Die genauen Plätze werden spätestens sechs Wochen vor der Veranstaltung in der Reihenfolge der eingegangenen Bestellungen nach dem Bestplatzprinzip zugeteilt.

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