Hamburg. Der finnische Dirigent präsentierte Mahlers Neunte mit dem Londoner Philharmonia Orchestra im Großen Saal in Perfektion.

Abschied oder Aufbruch, vergehen oder vorangehen? Auf diese existenziellen Fragen läuft es letztlich immer hinaus, wenn ein Dirigent sich an Mahlers Neunte wagt, dorthin also, wo die Luft lebensbedrohlich dünn wird. Die letzte reguläre Sinfonie, die Mahler vollendete, eines jener atemraubenden Spätwerke, die am Ende ersterbend in die Transzendenz verglühen.