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„Schön zu wissen, dass wir das jetzt öfter haben“: Stimmen zum Stück

Barbara Kisseler, Kultursenatorin: „Karin Beier hat den im Stück angelegten Spannungsbogen gehalten, auch Gegenmomente gesetzt, sodass man nicht immer nur diesen hohen Ton hatte. Ich finde es toll, dass wir auf einen Schlag so viele wunderbare Schauspieler gesehen haben. Götz Schubert war unglaublich als Agamemnon. Schön zu wissen, dass wir das ab jetzt öfter haben werden.“

Christoph Lieben-Seutter, Intendant der Elbphilharmonie: „Ein toller Abend. Das, was auf der Bühne zu erleben ist, ist in der Vielfalt der Ansätze sehr beeindruckend.“ Wilhelm Wieben, ehemaliger „Tagesschau“-Sprecher: „Großartig. Die hohen Erwartungen werden noch überschritten, vor allem im ersten Stück. Frau Beier hat unendlich viele Ideen.“

Dieter Wedel, Film-Regisseur: „Wie Karin Beier davon erzählt, wie Verdrängung funktioniert, wie der Mord in Szene gesetzt wurde, gerade den Anfang mit den Masken und das Gefangenenlager fand ich ganz wunderbar. Das sind Bilder, die im Gedächtnis bleiben.“

Manfred Lahnstein, Unternehmensberater: „Mir gefällt die Regiearbeit ausgezeichnet. Ich freu mich, dass da wie in den besten Zeiten jetzt wieder richtig schöne Konkurrenz unter den Theatern herrscht.“

Schorsch Kamerun, Regisseur: „Ich mochte den ersten Teil besonders. Hier sieht man, dass wir Europäer schon damals so klare Barbaren waren. Ausgerechnet Griechenland, das wir jetzt so verachten, hat uns so stark vertreten.“