ARD-“Tagesthemen“

Thomas Roth moderiert wohl erstmals am 1. August

Der 61 Jahre alte Korrespondent wird Anchorman bei den „Tagesthemen“ und damit Nachfolger von Tom Buhrow. Dieser lobt Roth als „äußerst kompetent“.

Mainz. Der ARD-Korrespondent Thomas Roth moderiert künftig die „Tagesthemen“ im Ersten. Darauf haben sich die Intendantinnen und Intendanten auf ihrer Sitzung in Mainz verständigt. Der 61 Jahre alte Roth ist derzeit ARD-Korrespondent in New York und wird erster Moderator bei den „Tagesthemen“ in Hamburg, vermutlich ab 1. August. Erste Moderatorin bleibt Caren Miosga, die die Nachrichtensendung seit sechs Jahren präsentiert. Ingo Zamperoni, der als dritter Moderator bislang beide Hauptmoderatoren vertreten hat, wird diese Aufgabe auch künftig erfüllen und verstärkt zum Einsatz kommen.

Der ARD-Vorsitzende und NDR-Intendant Lutz Marmor: „Mit Thomas Roth bekommen wir einen hervorragenden Journalisten, der durch die vielfältigen Erfahrungen seiner bisherigen Arbeit eigene Akzente in den ,Tagesthemen‘ setzen wird.“ Roth folgt auf Tom Buhrow, der als WDR-Intendant nach Köln wechselt: „Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, mit Thomas Roth genau den Richtigen für meine alte Redaktion zu gewinnen. Er ist in allen Themenbereichen äußerst kompetent, bekannt für seine exzellenten Interviews, ist glaubwürdig und bei den Zuschauerinnen und Zuschauern sehr beliebt“, sagte Buhrow.

Thomas Roth sagte über seine neue Aufgabe: „Ich denke, ich kann nach 33 Berufsjahren auch in sehr schwierigen Gebieten und Situationen eine Menge Erfahrung in das Team und in die Moderation der ‚Tagesthemen‘ einbringen. Da ich viele Jahre unter anderem als Korrespondent für diese Redaktion gearbeitet habe, kenne ich sie gut und weiß, wie hochprofessionell sie ist.“

Und noch eine Personalie wurde auf der Intendantentagung entschieden. So wird der ARD/ZDF-Kinderkanal (KiKa) künftig von Michael Stumpf geführt, der sein neues Amt im August antreten soll. Außerdem wird die ARD in Washington ein neues gemeinsames Hörfunkstudio gründen und weitere Mittel für aktuelle Krisenberichterstattung zur Verfügung stellen. Das Studio soll 2015 in Betrieb gehen und die 60 Radioprogramme der ARD mit Berichten zum Geschehen in der US-Hauptstadt versorgen.