Hilfe für bedürftige Menschen in Hamburg
Der Verein „Hamburger Abendblatt hilft“ unterstützt sozial Schwache, Kranke und Menschen mit Behinderung in der Metropolregion Hamburg Lesen Sie mehr »

Ein Lichtblick in der Adventszeit

Der Abendblatt-Verein verschenkt jedes Jahr 8000 Weihnachtspäckchen an Bedürftige und Einsame Kinder helfen Kindern

Seit Jahrzehnten verschenkt "Hamburger Abendblatt hilft e.V." Weihnachtspäckchen an einsame, bedürftige und kranke Menschen in der Metropolregion. Neben einzelnen Briefen, die uns erreichen, bitten auch zahlreiche Altenheime, Vereine, Kliniken, Kirchengemeinden und Lebensmittel-Tafeln um Weihnachtspäckchen für ihre Klienten, damit sie ihnen bei einer Adventsfeier oder einem Festessen ein kleines Geschenk überreichen können. Für viele ist es das einzige Geschenk zum Fest. Die 8000 grünen Päckchen sind liebevoll mit hochwertigen Lebensmitteln gepackt, dazu legen wir Kinderbilder und Bastelarbeiten, die uns Leserinnen und Leser jedes schicken. Die meisten Päckchen-Empfänger sind zutiefst gerührt von den gebastelten, gestickten und genähten Beigaben der Leser und besonders von den gemalten Bildern der Kinder – sie geben den Paketen eine individuelle Note. Deswegen bitten wir jedes Jahr nach den Herbstferien unsere Leserinnen und Leser und alle Kita-Kinder, Schüler und natürlich auch Kinder, die zu Hause gern malen, bei der Aktion mitzumachen.

Video: So freuen sich die Päckchen-Empfänger
Video: So entstehen die Päckchen

Um die Päckchen verschenken zu können, benötigen wir finanzielle Spenden. Jeder Cent hilft: Konto „Hamburger Abendblatt hilft e.V.“, Haspa, IBAN: DE25 2005 0550 1280 1446 66. Stichwort: Weihnachtspäckchen

Bilder und Gebasteltes gehen an das Hamburger Abendblatt, „Von Mensch zu Mensch“, Großer Burstah 18– 32, 20457 Hamburg.

Gutschein-Aktion

Ein Dank an die Leserinnen und Leser des Abendblatts

| Lesedauer: 2 Minuten
Sabine Tesche
Abendblatt-Redakteurin Sabine Tesche

Abendblatt-Redakteurin Sabine Tesche

Foto: Andreas Laible

Kleine und große Beträge laufen fast stündlich auf dem Konto unserer Spendenaktion ein. Wir sind überwältigt von dieser Großzügigkeit.

Hamburg. Es gibt diesen einen Satz, der mir seit einer Woche nicht aus dem Kopf geht. Als mir eine Suppenküchen-Mitarbeiterin sagte, dass sie Obdachlose versorge, die seit Tagen nichts gegessen hätten. In Hamburg hungern Menschen auf der Straße, das hätte ich nicht für möglich gehalten in dieser wunderbaren, so reichen Stadt. Doch für viele Menschen fällt das weg, was ihnen ein Zubrot brachte: Für den Obdachlosen die Pfandflaschen, für den Musiker das Musizieren, für die alleinerziehende Mutter der 450-Euro-Job, von dem sie Lebensmittel und Windeln gekauft hat.

Doch Sie, unsere Leserinnen und Leser, lassen diese Menschen nicht allein – Sie spenden für sie. Kleine und große Beträge laufen fast stündlich ein auf unserem „Von Mensch zu Mensch“-Konto, über das die Lebensmittelgutschein-Aktion des Abendblatt-Vereins geht. Mein Team und ich – die ganze Abendblatt-Redaktion – sind überwältigt von der Großzügigkeit der Menschen in der Metropolregion. Doch es zeigt sich, dass wir jeden Cent benötigen.

Corona-Aktion: Bereits 10.000 Gutscheine von sozialen Institutionen

Wir haben seit Beginn der Aktion am vergangenen Sonnabend Anfragen für rund 10.000 Gutscheine von sozialen Institutionen der Metropolregion bekommen – und wir wissen, dass sie, solange die Krise anhält, immer wieder Nachschub benötigen werden. Ein 25-Euro-Gutschein ist eine große Hilfe, aber er reicht leider nur für ein bis zwei Einkäufe. Doch er ist genau das Richtige für diese Menschen in Not. Denn sie wissen am besten, was sie an Lebensmitteln und Hygieneartikeln brauchen, und sie werden nun von den Stellen mit unseren Gutscheinen versorgt, die sie kennen oder neu kennengelernt haben.

Liebe Spenderinnen und Spender – ich danke Ihnen allen von Herzen für Ihre Unterstützung. Das ist mein, das ist unser aller Hamburg! Bitte spenden Sie weiter! Ihre Sabine Tesche

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