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Kundenzentrum in Meiendorf hat ausgedient

Das provisorische Kundenzentrum Meiendorf schließt seine Türen

Foto: Michael Rauhe

Das provisorische Kundenzentrum Meiendorf schließt seine Türen

Nach einem knappen Jahr schließt das Provisorium in Rahlstedt. Das ist die Begründung des Bezirksamtes Hamburg-Mitte.

Hamburg.  Wer derzeit einen Termin für das Kundenzentrum im Bargkoppelweg vereinbart, wundert sich: Angeboten werden meist Zeiten am Morgen. Dahinter steckt das absehbare Ende der Serviceeinrichtung, die im März 2017 in Meiendorf in Räumen des Einreisezentrums seine Türen geöffnet hatte.

„Das Kundenzentrum Meiendorf wird als Einarbeitungs-Kundenzentrum voraussichtlich noch bis Mitte Februar weitergeführt“, sagt Sorina Weiland, Sprecherin des federführenden Bezirksamtes Hamburg-Mitte. Das sei auch notwendig, um alle bisher aufgelaufenen Pass- und Ausweisangelegenheiten noch zu Ende zu führen. Sprich: Es geht weiter, bis alles abgearbeitet und abgeholt ist.

Kundenzentrum nur noch morgens geöffnet

Die Öffnungszeiten werden nicht mehr von 7 bis 19 Uhr angeboten, sondern nur noch von 7 bis 12 Uhr. Das Bezirksamt Mitte reagiere auf veränderte Anforderungen, so Weiland. Die Nachfrage in Meiendorf habe abgenommen, gleichzeitig gebe es im zentralen Kundenzentrum Hamburg-Mitte in der Steinstraße bereits seit Anfang Dezember die langen Öffnungszeiten mit 60 Wochenstunden.

In den Kundenzentren Hamburg-Nord und Eimsbüttel werden diese Zeiten ab Ende Januar angeboten. „In den letzten Monaten hat der Senat damit die Terminverfügbarkeit in der Stadt deutlich angehoben“, sagt Sorina Weiland. „In der Folge hat das Unterstützungskundenzentrum Meiendorf an Priorität bei den Bürgern verloren.“

Das Entlastungs-Kundenzentrum im Bargkoppelweg sei zur Unterstützung und zum Abbau der aufgelaufenen Rückstände bei der Terminvergabe in ganz Hamburg gedacht gewesen, ergänzt der Rahlstedter SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ole Thorben Buschhüter. „Diese Rückstände konnten mittlerweile abgebaut werden, das Kundenzentrum Meiendorf hat somit seinen Zweck erfüllt und wird jetzt nicht mehr dauerhaft benötigt.“

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