Kolumne

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Sabine Tesche Redakteurin

Sabine Tesche Redakteurin

Foto: Andreas Laible

Tod und Trauer ist nicht nur ein Thema für den November, sondern Menschen brauchen auch im Sommer Hlfe, um ihre Traurigkeit zu teilen

Diese Woche führte ich mit der NDR-Moderatorin Bettina Tietjen ein Interview über ihr Leben und wir sprachen dabei auch über ihren schwer dementen Vater, den sie in seinem Sterbeprozess eng begleitet hat. Seither hat sich ihr Verhältnis zu Tod und Trauer stark verändert, sie ist sehr engagiert in der Hospizarbeit und wir waren beide der Meinung, dass diese Themen immer noch zu sehr ein Tabu in der Öffentlichkeit sind. Außer im November, wenn es viele Berichte und Veranstaltungen rund um den Volkstrauertag und Totensonntag gibt.

Doch Tod und Trauer gibt es auch mitten im Sommer. Trauerende brauchen auch dann Hilfe von außen – besonders wenn sie alleine sind –, weil sie das Gefühl haben, ihr Umfeld möchte nichts über ihre Traurigkeit erfahren. Deswegen gibt es nun auf dieser Seite eine Service-Geschichte rund um Angebote und Beratungsstellen zum Thema Trauer. Denn die Art, wie Menschen ihren Kummer verarbeiten, ist sehr unterschiedlich, manche möchten darüber reden, andere lieber Erinnerungsbücher basteln oder malen.

Und auf einer unserer Mensch-Seite haben wir vor Kurzem ein Paar vorgestellt, das sich über eine Trauergruppe kennen- und lieben gelernt hat. Auch das ist möglich.

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