Zeugenaufruf

Frau geflüchtet: Aus dem Gefängnis am Rhein nach Hamburg?

Die Polizei hat Anhaltspunkte, dass sich die geflohene Strafgefangene eventuell in Hamburg aufhalten könnte (Symbolbild).

Die Polizei hat Anhaltspunkte, dass sich die geflohene Strafgefangene eventuell in Hamburg aufhalten könnte (Symbolbild).

Foto: Andreas Laible

Sandra D. kam Ende Januar von einem genehmigten Ausgang nicht zurück. Die Polizei hat Hinweise, dass sie in Hamburg sein könnte.

Hamburg/Willich/Herne. Seit gut drei Wochen ist die Strafgefangene Sandra D. auf der Flucht. Nun gibt es Anhaltspunkte, dass sich die Frau in Hamburg oder Herne aufhalten könnte, wie die Kreispolizeibehörde Viersen am Donnerstag mitteilte. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe.

Sandra D. verbüßte in der Justizvollzugsanstalt Willich im Kreis Viersen (Nordrhein-Westfalen) wegen Betrugs eine mehrjährige Haftstrafe. Am 26. Januar kehrte sie nicht von einem genehmigten Ausgang zurück.

Geflohene Strafgefangene hat tätowierte Unterarme

"Nachdem alle Fahndungsmaßnahmen nicht zum Erfolg geführt haben, sucht die Polizei nun mit einem Foto nach der Flüchtigen", sagte Polizeisprecherin Antje Heymanns. Offenbar gibt es Hinweise, dass sich die Gesuchte auch nach Hamburg begeben haben könnte.

So wird die geflohene Strafgefangene beschrieben:

  • 1,64 Meter
  • beide Unterarme tätowiert
  • blonde Haare
  • blaue Augen
  • schlanke Figur

Wer der Polizei Hinweise zu Sandra D. geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei Viersen unter der Rufnummer 02162/377-0 zu melden.

( coe )

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