St. Pauli

Polizei stoppt berauschten Mercedes-Fahrer nahe Davidwache

Hamburg-St. Pauli: Ausgerechnet in der Davidstraße nahe der bekannten Davidwache ist ein 42-Jähriger alkoholisiert und unter Drogen mit einem Mercedes in eine Polizeikontrolle gerauscht (Archivbild).

Hamburg-St. Pauli: Ausgerechnet in der Davidstraße nahe der bekannten Davidwache ist ein 42-Jähriger alkoholisiert und unter Drogen mit einem Mercedes in eine Polizeikontrolle gerauscht (Archivbild).

Foto: Thorsten Ahlf

Es war nicht das erste Mal, dass sich der 42-Jährige betrunken und unter Drogen hinters Steuer gesetzt hat. Das hat nun Konsequenzen.

Hamburg. Manche werden aus Fehlern niemals klug: Das gilt auch für einen 42-Jährigen, der am Mittwochabend mit einem Mercedes E 350 berauscht durch Hamburg gefahren ist. Ausgerechnet in der Davidstraße nahe der bekannten Davidwache auf St. Pauli fuhr er der Polizei sozusagen in die Arme. Da der Mann nicht das erste Mal alkoholisiert und unter Drogen hinterm Steuer saß, hat sein aktuelles Vergehen nun harte Konsequenzen.

Gegen 19.20 Uhr überprüften Beamte den 42-jährigen Mercedes-Fahrer bei einer Verkehrskontrolle in der Davidstraße. "Erste Ermittlungen ergaben, dass der Fahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist", sagte Polizeisprecher Daniel Ritterskamp am Donnerstag. Zudem war der Mann betrunken und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ein Atemalkoholtest ergab 1,59 Promille.

Mercedes-Fahrer unter Drogen angehalten – Bargeld aus illegalem Glückspiel?

Die Polizisten entdeckten bei dem 42-Jährigen auch eine kleine Menge Marihuana. "Neben dem Betäubungsmittel wurde auch eine größere Menge an Bargeld sichergestellt, die mutmaßlich aus einem illegalen Glückspiel stammen könnte", sagte Ritterskamp. Da es Unstimmigkeiten bei der amtlichen Zulassung des Mercedes gab, stellte die Polizei das Auto ebenfalls sicher.

Für den 42-Jährigen dürfte das alles ein Déjà-vu gewesen sein. Denn er hat in der Vergangenheit bereits wegen des mehrfachen Fahrens unter dem Einfluss von berauschenden Mittel eine Haftstraße abgesessen. Nun kam der Mann auf Anordnung der Staatsanwaltschaft in die Untersuchungshaftanstalt Hamburg. Ritterskamp: "Die Ermittlungen, insbesondere wegen des Pkw und des mutmaßlich aus einem Glückspiel stammenden Bargelds, dauern an."

( coe )

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