Hamburg

Feuer in Bundeswehrkrankenhaus – Notaufnahme stark verraucht

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Der Brand war in einem Aufenthaltsraum ausgebrochen. Notaufnahme und OP-Bereich sind zunächst nicht mehr nutzbar.

Hamburg. Im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg hat es in der Nacht zu Mittwoch gebrannt. Aus bislang ungeklärter Ursache sei das Feuer gegen 00.30 Uhr in einem Aufenthaltsraum im zweiten Obergeschoss ausgebrochen, sagte Feuerwehrsprecher Dennis Diekmann dem Abendblatt. Man habe sogleich einen weiteren Löschzug und Führungsdienste angefordert.

"Das Feuer wurde relativ schnell mit zwei C-Rohren im Angriff sowie einem weiteren Rohr über eine Drehleiter gelöscht", so Diekmann. Wegen Bauarbeiten habe der betroffene Bereich an der Lesserstraße in Wandsbek glücklicherweise leergestanden, sodass niemand zu Schaden kam oder gerettet werden musste.

Bundeswehr hat schon Evakuierung von Krankenhaus-Stationen vorbereitet

Es gebe aber einen Übergangstunnel in einen Patientenbereich im Nachbargebäude – dort befinde sich untere anderem die Intensivstation. "Dieser Tunnel ist aufgrund des Feuers verraucht gewesen", sagte Diekmann weiter. Die Bundeswehr selbst habe während des Einsatzes eine mögliche Evakuierung der Intensivstation und weiterer Bereiche vorbereitet, die aber nicht durchgeführt werden musste.

Feuerwehr, Klinikleitung und der leitende Notarzt der Bundeswehr haben das Gebäude nach den Löscharbeiten noch umfassend kontrolliert, um sicherzustellen, dass kein Patientenbereich vom Brandrauch akut gefährdet war. Die angrenzende Notaufnahme und der ebenfalls angrenzende OP-Bereich waren wegen der Rauchschäden zunächst nicht nutzbar. 50 Einsatzkräfte von Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr waren im Einsatz. Die Polizei untersucht nun, wie es zu dem Brand kommen konnte.