Hamburg

Fahrradstaffel beanstandet Tempo und Parken auf Radwegen

Die Fahrradstaffel der Hamburger Polizei kontrollierte am Dienstag Autofahrer, Fahrradfahrer und E-Scooter-Fahrer (Archivbild).

Die Fahrradstaffel der Hamburger Polizei kontrollierte am Dienstag Autofahrer, Fahrradfahrer und E-Scooter-Fahrer (Archivbild).

Foto: picture alliance / dpa

Bei einer Großkontrolle verzeichneten die Polizisten viele Verstöße, die ein erhöhtes Unfallrisiko für Radfahrer darstellen.

Hamburg. Die Fahrradstaffel Süd und Innenstadt hat am Dienstagvormittag in Harvestehude, Wandsbek und Horn gezielte Kontrollen bezüglich des Seitenabstands zu Radfahrern und der Geschwindigkeit durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 163 Verkehrsverstöße registriert.

Kontrolle der Fahrradstaffel: Autofahrer parken auf Radweg

Dazu zählte bei Pkw- oder Lkw-Fahrern dreizehnmal das Überholen mit zu geringem Sicherheitsabstand zu Radfahrern. Insgesamt 26 Fahrzeuge parkten unerlaubterweise auf dem Radweg und in 63 Fällen wurde gegen die Geschwindigkeitsvorgaben verstoßen.

Außerdem fuhren acht Personen ohne angelegten Sicherheitsgurt und dreimal wurde die Benutzung eines Mobiltelefons während der Autofahrt vermerkt, so Polizeisprecher Daniel Ritterskamp.

Radfahrer fuhren unerlaubt auf dem Gehweg

Aber auch Verstöße der Radfahrer wurden bei der Kontrolle registriert: Neun Fahrradfahrer fuhren auf der falschen Radwegseite, 15 Personen unerlaubterweise auf dem Gehweg. Außerdem wurden 16 Radfahrer bei der Nutzung ihres Mobiltelefons erwischt.

Im Zuge der Kontrolle fielen auch E-Scooter-Fahrer durch Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung auf. Dreimal verstießen sie gegen das Pflichtversicherungsgesetz – die Versicherungsplakette fehlte. Die E-Scooter-Fahrer zeigten sich jedoch überwiegend einsichtig, so Polizeisprecher Ritterskamp.

Kontrollen in Harvestehude, Wandsbek und Horn

Die Kontrolle mit 38 Beamten fand in der Zeit zwischen 7.30 Uhr und 13.30 Uhr an den Kreuzungen Harvestehuder Weg/Fährdamm, Walddörferstraße/Holzmühlendamm und Horner Weg/Rhiemsweg statt.