Bremen

Zu wenig Fleisch? – Streit um einen Döner eskaliert

Am Bremer Hauptbahnhof lief ein Streit um einen Döner aus dem Ruder (Symbolbild).

Am Bremer Hauptbahnhof lief ein Streit um einen Döner aus dem Ruder (Symbolbild).

Foto: picture alliance/Bildagentur-online

Ein 49-Jähriger Bremer legte sich lautstark mit den Mitarbeitern eines Imbisses an. Jetzt sucht die Polizei nach Zeugen.

Bremen. Weil angeblich zu wenig Fleisch in seiner Döner-Box war, hat sich ein 49-jähriger Mann am Bremer Hauptbahnhof lautstark mit dem Betreiber eines Imbisses angelegt. Wie die Bundespolizei berichtet, war der Bremer wenige Minuten nach Kauf des Döners zu dem Imbiss zurückgekehrt und hatte sich beschwert.

Der Imbissbetreiber (54) bot ihm an, Fleisch nachzulegen. Doch stattdessen eskalierte der Streit. Schließlich warf der 49-Jährige wütend die bereits angefangene Döner-Box auf den Drehspieß. Das Fleisch musste wegen einer möglichen Kontamination vernichtet werden.

Bundespolizei bittet wegen des Döner-Streits um Zeugenhinweise

Anschließend wollte sich der 49-jährige Bremer entfernen. Als die Mitarbeiter des Imbisses ihn festhielten, um ihn wegen der Schadensregulierung und Personalienfeststellung der Bundespolizei zu übergeben, leistete er heftigen Widerstand. Nun wird gegen den Wüterich wegen des Verdachts der Beleidigung und Sachbeschädigung gegen den ermittelt. Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet um Zeugenhinweise unter der Nummer 0421/16299-777.

Der Vorfall in Bremen erinnert an eine Geschichte, die sich im vergangenen Winter auf dem Hamburger Kiez ereignet hat. Dort hatte ein Gast einen kalten Döner reklamiert und wurde deswegen zusammengeschlagen