Innenstadt

Schlag gegen Schwarzarbeit auf Hamburger Weihnachtsmarkt

Auf dem Weihnachtsmarkt an der Petrikirche wird an vielen Ständen nicht der Mindestlohn gezahlt. Beamte entdeckten weitere Missstände.

Hamburg. Gleich zum Beginn der Weihnachtsmarktsaison hat der Hamburger Zoll ein deutliches Zeichen gegen Schwarzarbeit gesetzt. Am Montag überprüften rund 50 Beamte einen der bekanntesten Märkte in der Hamburger Innenstadt. Es geht um den Markt an der Petrikirche mit Ständen an der Mönckebergstraße.

Insgesamt wurden bei der Aktion 57 Personen in 32 Betrieben kontrolliert. In sieben Betrieben ergaben sich laut Zoll Anhaltspunkte dafür, dass der Mindestlohn nicht gezahlt wird. Zwölf Arbeitnehmer erhielten zudem Leistungen vom Jobcenter, zeigten ihren Job auf dem Weihnachtsmarkt aber nicht an.

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„Mit unseren Kontrollen verhelfen wir den vielen Servicekräften auf den Weihnachtsmärkten zu ihrem gerechten Lohn und damit zu einer schöneren Adventzeit“, sagte die Sprecherin des Hamburger Zolls, Kristina Severon.

Anmerkung: In einer früheren Version dieses Artikels hatten wir irrtümlich berichtet, die Razzia sei auf dem Weihnachtsmarkt an der Spitalerstraße erfolgt.