Öffentlichkeitsfahndung

Bezirksamt Hamburg-Nord überfallen: Wer erkennt den Räuber?

Die Hamburger Polizei fahndet mit diesem Phantombild nach einem Räuber.

Die Hamburger Polizei fahndet mit diesem Phantombild nach einem Räuber.

Foto: Polizei Hamburg

Der bewaffnete Unbekannte entkam mit 10.000 Euro – er könnte bereits in der vergangenen Woche eine Apotheke überfallen haben.

Hamburg. Wer kennt diesen Mann? Mit eine Phantombild fahndet die Polizei nach einem Mann, der am Dienstag die Zahlstelle des Bezirksamtes Hamburg-Nord an der Kümmellstraße überfallen hat. Der unbekannte Mann betrat am Dienstag, 22. Oktober, gegen 13.45 Uhr die Behörde an der Kümmelstraße in Eppendorf und bedrohte dort eine 24 Jahre alte Angestellte mit einer Schusswaffe.

Der unbekannte Mann forderte Geld von der jungen Frau und konnte nach Abendblatt-Information mit rund 10.000 Euro flüchten. Die Polizei fahndete sofort mit einem Dutzend Streifenwagen sowie dem Polizeihubschrauber "Libelle 1" nach dem Räuber – jedoch ohne Erfolg. Deswegen hoffen die Ermittler mithilfe von Zeugenhinweise den Täter identifizieren zu können.

Räuber im Bezirksamt: So soll er aussehen

  • europäisches Aussehen
  • etwa 45 bis 55 Jahre alt
  • etwa 1,90 m groß
  • schlanke Figur
  • dunkler Dreitagebart und dunkle Augenbrauen
  • dunkel gekleidet, unter anderem trug er einen braunen Kapuzenpullover und eine dunkle Hose

Zeugen, die Hinweise zu dem gesuchten Täter oder dem Überfall geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 040/ 42 86 - 56 789 zu melden.

Räuber könnte bereits zum zweiten Mal zugeschlagen haben

Nach Informationen des Abendblatts könnte es sich bei dem Räuber um einen Mann handeln, der der am 14. Oktober die Paracelsus-Apotheke am Grindelberg überfallen hat. Der Mann hatte am Montag gegen 9.30 Uhr die Apotheke nahe der U-Bahnstation Hoheluftbrücke überfallen, dort einen 41-jährigen Apotheker mit einer Schusswaffe bedroht und war mit einem mittleren zweistelligen Betrag geflüchtet. Ferner prüfen die Ermittler, ob es Zusammenhänge zu weiteren Raubtaten gibt.