Hamburg

Junge bei schrecklichem Busunfall in Billstedt getötet

Retter kämpften vergeblich um das Leben des Kindes. Augenzeugen mit Rettungswagen ins Krankenhaus. Drohne soll Unfall aufklären.

Hamburg. Bei einem schweren Unfall am Schiffbeker Weg in Hamburg-Billstedt ist ein kleiner Junge am Sonntagmittag getötet worden. Nach ersten Informationen der Polizei Hamburg soll der Fünfjährige um 13.05 Uhr von einem Bus der Hochbahnlinie 232 erfasst worden sein. Wie ein Polizeisprecher sagte, war der Junge nach ersten Erkenntnissen auf die Straße gelaufen und dann von dem Bus erfasst worden.

Die genau Unfallursache liegt allerdings noch im Dunkeln.

An der Unfallstelle kam es zu erschütternden Szenen. Das Kind sollte im Rettungswagen reanimiert werden. Doch die Versuche wurden erfolglos abgebrochen. Offenbar wurde der Junge vom Bus förmlich überrollt, der 31 Jahre alte Busfahrer konnte nicht mehr bremsen. Der Junge wurde ins Institut für Rechtsmedizin gebracht.

Schiffbeker Weg: Experten untersuchen Unfallstelle

Angehörige und Augenzeugen mussten von Rettungskräften betreut werden. Sechs oder sieben von ihnen waren in so schlechtem gesundheitlichem Zustand, dass sie mit Rettungswagen ins Krankenhaus kamen. Auch Polizeibeamte waren sichtlich betroffen. Sie wurden nach Angaben eines Polizeisprechers von psychosozialen Notfallversorgern der Polizei betreut.

Der Auto- und Busverkehr war im Umkreis des Schiffbeker Weges beeinträchtigt. Die Unfallaufnahme vor Ort lief am Nachmittag noch. 3-D-Scanner und Sachverständige sollten helfen, das Geschehen zu rekonstruieren. Dabei soll auch eine Drohne zum Einsatz kommen.