Soko Autoposer

Verfolgungsjagd mit zehn Streifenwagen endet an Litfaßsäule

Ein junger Mann flüchtete vor der Polizei, weil Beamte der Soko Autoposer den VW-Fahrer auf St. Pauli kontrollieren wollten.

Hamburg. Ein junger Mann hat sich am Dienstagabend eine wilde Verfolgungsjagd mit der Hamburger Polizei durch St. Pauli und die Neustadt geliefert. Nachdem Beamte der Soko Autoposer den VW-Fahrer kontrollieren wollten, gab dieser Gas und raste durch die Stadt. "Zehn Streifenwagen waren an dem Einsatz beteiligt", teilte der Lagedienst der Polizei am Mittwochmorgen auf Nachfrage mit.

Um kurz nach 20 Uhr wollten die Beamten den Mann mit seinem Wagen an der Budapester Straße anhalten. Doch das schien dem Fahrer nicht zu passen: Statt seinen VW zu stoppen, flüchtete er vor der Polizei und fuhr offenbar über mehrere rote Ampeln. Die Beamten nahmen sofort die Verfolgung auf und riefen Verstärkung.

Ludwig-Erhard-Straße musste voll gesperrt werden

Die Verfolgung ging durch St. Pauli und die Neustadt. Erst auf der Ludwig-Erhard-Straße nahm die rasante Fahrt ein Ende. Dort krachte der Mann mit seinem silberfarbenen VW gegen eine Litfaßsäule, wie die Polizei bestätigte. Die Airbags des Autos wurden ausgelöst. "Verletzt wurde niemand", hieß es vonseiten des Lagedienstes der Polizei. "Die Ludwig-Erhard-Straße musste zehn Minuten lang komplett gesperrt werden." Für die Unfallaufnahme musste auch anschließend noch eine Spur gesperrt werden.

Die Polizisten der Soko Autoposer blieben unverletzt. Laut "NDR 90,3" hatte der 20 Jahre alte Fahrer keinen Führerschein. Zudem sollen die Kennzeichen des Autos gestohlen gewesen sein.