Baseler Hof

Betrüger lässt es sich in Hamburger Luxushotel gut gehen

Im Baseler Hof machte sich der 33-Jährige ein schönes Leben (Archivbild).

Im Baseler Hof machte sich der 33-Jährige ein schönes Leben (Archivbild).

Foto: imago stock&people / imago/Lars Berg

Der Mann nistete sich zwei Wochen in Vier-Sterne-Haus an der Esplanade ein. Irgendwann wurden Angestellte misstrauisch.

Hamburg. Rund zwei Wochen hat ein Betrüger in Saus und Braus im Baseler Hof gelebt. Der 33-Jährige hatte sich in dem Vier-Sterne-Privathotel an der Esplanade (Hamburg-Neustadt) am 6. Februar unter falschem Namen eingemietet und eine Kostenübernahmebestätigung eines angeblichen Arbeitgebers vorgelegt.

Doch der 58 Jahre alte Rezeptionsleiter des Hotels nahe der Alster wurde misstrauisch, da der Mann üppig speiste und extrem großzügig Trinkgeld verteilte. Die Nachfrage bei dem angeblichen Arbeitgeber am 18. Februar bestätigte seinen Verdacht: Denn bei der Firma ist der 33-Jährige kein Angestellter, sondern ein Unbekannter.

Dem Hotel entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro

Da die Kostenübernahme nicht gedeckt war, alarmierte der Rezeptionsleiter des Baseler Hofs die Polizei, die den Einmietbetrug beendete. Jetzt hat der 33-Jährige ein neues Zimmer – im Untersuchungsgefängnis an der Holstenglacis. Es ist nicht das erste Mal, dass der Mann sich in einem Hotel ein schönes Leben gemacht hat ohne zu bezahlen – mit der Masche hat er bereits bundesweit für Furore gesorgt und schon eine Bewährungsstrafe erhalten.

Ein Richter erließ deswegen gegen den 33-Jährigen Haftbefehl. Dem Hotel entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Die Ermittlungen dauern an.