Billbrook

Gasschlauch in Flammen – Explosionsgefahr in Kleingärten

Mithilfe von Löschschaum verhinderte die Feuerwehr, dass das Feuer auf den Tank übergreifen konnte.

Mithilfe von Löschschaum verhinderte die Feuerwehr, dass das Feuer auf den Tank übergreifen konnte.

Foto: TV News Kontor

Beim Befüllen eines Tanks in einer Kleingartenkolonie gerät plötzlich Flüssiggas in Brand. Ein erster Löschversuch schlägt fehl.

Hamburg. Einen gehörigen Schrecken hatte ein Laubenpieper in der Kleingartenkolonie Moorfleet, unmittelbar gegenüber dem Ikea-Möbelhaus, am Dienstagvormittag zu verdauen. Als er seinen stationären Flüssiggastank auffüllen ließ, geriet plötzlich die Leitung in Brand. Eine etwa drei Meter hohe Flamme schlug aus dem 30 Meter langen Gummischlauch. Eine im wahrsten Sinne brenzlige Situation: Der Schlauch verband den Tank mit einem Lkw, der mit 10.000 Liter Flüssiggas beladen war.

Der Lkw-Fahrer beendete umgehend den Füllprozess, konnte allerdings den Brand auch mit einem Pulverlöscher nicht eindämmen. Dies gelang erst der Feuerwehr. Mithilfe einer hydraulischen Rettungsschere durchtrennte sie den Füllschlauch und verhinderte dadurch nach eigenen Angaben, dass der Brand, "wie man es von einer Lunte her kennt", weiter zum Lkw vordrang.

Aber damit war die Explosionsgefahr noch nicht gänzlich gebannt. Erst der Einsatz von Löschschaum erstickte das Feuer, sodass es sich auch nicht in Richtung des Gastanks ausbreiten konnte.

Löschschaum Gefahr für die Umwelt

Jetzt war der Brand zwar gelöscht, aber ein neues Problem entstanden: Etwa zehn Liter Schaummittel-Wasser-Gemisch sind nach Feuerwehrangaben in einen Graben geflossen. Damit es sich nicht weiter ausbreiten konnte, setzten die insgesamt 30 Einsatzkräfte aufsaugende Schlängel ein. Die Behörde für Umwelt und Energie benachrichtigt.

Nach etwa einer Stunde war der Feuerwehreinsatz beendet. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.