St. Pauli

Polizisten durchsuchen Kiez-Besucher nach Waffen

Bei der groß angelegten Aktion auf dem Kiez wurde ein Beamter nahe der Großen Freiheit verletzt (Symbolbild).

Bei der groß angelegten Aktion auf dem Kiez wurde ein Beamter nahe der Großen Freiheit verletzt (Symbolbild).

Foto: Michael Arning

Die Beamten kontrollierten mehr als 450 Personen auf St. Pauli. Auch Messer wurden sichergestellt. Ein Polizist wurde verletzt.

Hamburg.  Im Hamburger Vergnügungsviertel St. Pauli hat die Polizei am Wochenende Besucher auf Waffen und Glasflaschen kontrolliert. Allein im Bereich des S-Bahnhofs Reeperbahn gab es in der Nacht zum Sonntag 350 Kontrollen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Dabei stellten die rund 45 Beamten vor Ort mehrere Waffen sicher, darunter zwei Teleskopschlagstöcke, vier Messer und ein Reizstoffsprühgerät.

Im Laufe der Nacht gab es auf St. Pauli nach Polizeiangaben drei gefährliche und sieben einfache Körperverletzungen. Um 4.15 Uhr wurde ein Mann in einer Lokalität von einem bisher unbekannten Täter mit einem Glas im Gesicht verletzt. “Der Geschädigte erlitt Gesichtsverletzungen und wurde in ein Krankenhaus transportiert“, sagte Polizeisprecherin Heike Uhde.

Polizist wird durch Faustschlag verletzt

Bereits in der Nacht zum Sonnabend waren Polizei und Bundespolizei im Einsatz gewesen, um das Waffenverbot und das Glasflaschenverbot im Viertel durchzusetzen. Dabei kontrollierten sie mehr als 100 Personen. Im Laufe der Nacht kam es zu fünf einfachen Körperverletzungsdelikten und vier gefährlichen Körperverletzungen.

Um kurz nach 4 Uhr wurde im Bereich der Großen Freiheit ein Polizeibeamter angegriffen, als dieser gerade einen Streit schlichtete. Der Beamte wurde durch einen Faustschlag ins Gesicht leicht verletzt, setzte jedoch seinen Dienst fort, teilte die Polizei mit.