Hamburg

DNA-Spur: Überfall auf Geldboten nach drei Jahren aufgeklärt

Einer der Räuber hatte in der Zwischenzeit eine neue Straftat begangen – und erneut seine DNA am Tatort hinterlassen.

Hamburg. Fast drei Jahre ist der Überfall auf einen Geldboten in Schnelsen her. Nun haben Beamte des für die Region Eimsbüttel zuständigen Raubdezernats (LKA 134) zwei deutsche Tatverdächtige (23, 24) ermittelt. Auf ihre Spur führte die Polizei eine DNA-Spur.

Ein 62-jähriger Mitarbeiter einer Firma war im November 2015 gegen 17.30 Uhr auf dem Weg zu einer Bankfiliale, um dort die Tageseinnahmen einzuzahlen – dabei handelte es sich um mehrere tausend Euro. Kurz bevor er die Bank betrat, kamen zwei Männer auf den 62-Jährigen zu. Einer davon schlug dem Opfer völlig unvermittelt mit der Faust ins Gesicht, der zweite Mann versuchte, dem Geschädigten die Tasche zu entreißen. Als der 62-Jährige die Tasche festhielt und mit seinem Körper sicherte, ließen die Täter von ihrem Vorhaben ab und flüchteten.

DNA-Spur überführt den Verdächtigen

Am Tatort konnte eine DNA-Spur gesichert werden, die zunächst aber keiner Person zugeordnet werden konnte. Erst nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung eines 24-Jährigen im Zusammenhang mit einer anderen Straftat, konnte dessen DNA der Tatspur aus dem Überfall im November 2015 zugeordnet werden. Die weiteren Ermittlungen der Beamten führten darüber hinaus zur Identifizierung des damaligen Mittäters. Die Ermittlungen gegen die Verdächtigen werden fortgeführt.