Hamburg. Prognose zeigt Minus von einer Viertelmilliarde Euro. Hochbahn-Chef über 5-Minuten-Service für mehr Hamburger und sinnvolle Apps.

Das 49-Euro-Ticket hat seinen Preis. Was selbstverständlich klingt, ist es bei Weitem nicht. Denn obwohl 38 Prozent aller Hamburgerinnen und Hamburger ein Deutschlandticket haben (ein Spitzenwert bundesweit) und der HVVmehr als 912.000 verkaufte, bleibt es ein Zuschussgeschäft. Das wird jetzt bei der Hamburger Hochbahn deutlich, wo das 49-Euro-Ticket praktisch alle anderen Abos abgelöst hat. Das städtische Unternehmen für U-Bahnen, Busse und Fähren wird im Jahr 2023 nach derzeitiger Prognose einen Verlust von rund 250 Millionen Euro gemacht haben, so der neue Hochbahn-Vorstandsvorsitzende Robert Henrich am Freitag. 2022 waren es noch 162 Millionen, die Hamburg zum Betrieb zuschießen musste.